Maja Jantar ist eine interdisziplinäre, mehrsprachige und polysonische Künstlerin mit Wohnsitz in Finnland. Ihr Werk bewegt sich zwischen den Bereichen Bildende Kunst, Poesie, Performance, Musik, Keramik und Oper. Sie interessiert sich für die Schaffung von Verbindungen sowie für die Auseinandersetzung mit nicht-menschlichen Wesen mithilfe verschiedener Medien und beschäftigt sich mit hybriden Formen, Poetik, Ökologie, Geschichte und Ritualen.
Jantars künstlerisches Schaffen ist geprägt von der intensiven Auseinandersetzung mit ihrer natürlichen Umgebung. Sie erfasst deren Rhythmen und tritt mit ihnen in Resonanz. Seit ihrem Umzug nach Finnland im Jahr 2022 entwickelte sie eine Praxis des „Einswerdens“ mit der Landschaft durch Beobachtung, Dokumentation und aktives Eintauchen. Das Projekt Coverum Terra erforscht die Entwicklung einer zeitgenössischen Installation, in der die Erfahrung des Numinosen befragt wird. Es geht der transformativen Kraft von Ritualen, Natur und multidisziplinärer Kunst nach und basiert auf lokalen Beobachtungen sowie Interaktionen mit der Umwelt. In ihren Arbeiten verwendet sie lokale organische Materialien und Ton aus der jeweiligen Region.