Aktuelles

Das Glück vor der Katastrophe

Kulturkino mit anschließendem Talk: Tilman Müller – Autor und Co-Regisseur der Dokumentation „Tucholsky in Frankreich“, im Foto rechts – kommt zu Besuch! Im Anschluss an die Vorführung des Filmes spricht er vom Recherche- und Produktionsprozess – und von der ungebrochenen Faszination rund um den Satiriker, Sozialisten, Publizisten und Pazifisten Kurt Tucholsky. Wir zeigen den Streifen auf großer Leinwand am Mittwoch, 29. April, um 19 Uhr. Mehr Informationen gibt es hier.
(Foto: Jordis Schlösser)

Ein Hoch auf alle Wilhelmines

Wir feiern „Frauen am Hof“ – mit herausragendem Programm, dargeboten von nicht weniger großartigen Ensembles: „VocaMe“ entstaubt Fundstücke aus dem Mittelalter– wie bei einer Restaurierung werden die Farben aufgefrischt und mit den freigelegten musikalischen Gerüsten und Melodien experimentiert. Das Ergebnis sind berückender Schmelz, eindrückliche Gesangs-Cluster und eine Vielfalt an Klangfarben. In „Hymnen und Visionen“ am Donnerstag, 23. April, und „Balladen und die Minne“ am Freitag, 24. April, widmet sich das renommierte Vokalensemble starken Frauenstimmen der europäischen Kulturgeschichte, darunter Kassia, Christine de Pizan, Hadewijch und Hildegard von Bingen.

Am Samstag, 25. April, folgt mit dem Trio Gilu der szenische Konzertabend „Brief an die Zukunft“: Dann stehen im Mittelpunktdrei Dichterinnen, deren Texte bis heute berühren: Karoline von Günderrode, Emily Dickinson und Selma Meerbaum-Eisinger. Zeitgenössische Komponistinnen und Komponisten aus Spanien, Belgien und Chile haben ihre Gedichte neu vertont. So entsteht ein Abend zwischen Musik, Literatur und szenischem Spiel, der folgende Frage aufgreift: Wie fühlt es sich an, als Frau aufzuwachsen?
(Foto: Severin Schweiger)

Romeo und Julia aus der Uckermark

Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt sind endlich wieder zu Gast! Diesmal mit einem Musical, das den Mythos rund um das berühmteste Liebespaar der Geschichte aufgreift: Romeo ist ein gescheiterter Ballettlehrer und Julia macht in ihrer Rolle als Hausfrau keine bessere Figur. Beide überfordert die Banalität des Alltags: Ihre Tochter Lucretia lebt ihre Pubertät aus, die Amme hat ganz eigene Liebesgelüste und Pater Lorenzo bringt auch keinen neuen Schwung in die ganze Sache. Als plötzlich William Shakespeare höchstpersönlich erscheint, um seine Tragödie wieder in Ordnung zu bringen, eskaliert die Situation endgültig. Mehr Informationen gibt es hier.